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Pressemitteilung
Veranstalter
Gruppe Sindbad
8.05.2004
26.März 2004
Bilder26.03.2004
Fotos 26.03.04
24.01.2004
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Gruppe ELAndArab

Lamine Belaala wurde 1968 in Constantine, einer algerischen Kulturstadt, geboren. Er wuchs in einem musikalischen Milieu auf, umgeben von den verschiedensten Musikinstrumenten (Piano, Laute, Gitarre, Mandoline, Mondol, Banjo, Tambourine oder Geige), die ihn und seine Familie in ihrem Alltag begleiteten.

Sein Vater ist Musiker, Opernkomponist, Märchenschreiber, Dichter und Professor für arabische Literatur, die Mutter Lehrerin. Der Einfluss der Eltern hat die musikalische Erziehung der Familie geprägt und gefördert.

Mit sieben Jahren hat er mit Gesang und Percussion angefangen, ein Jahr später kam der Klavierunterricht hinzu. Mit dreizehn Jahren lernte er unter der Leitung des grossen Meisters der arabo-andalusischen Musik, Taher Bestandgi, im Kulturhaus in Constantine auf der arabischen Laute zu spielen. Bei dieser Laute handelte es sich um eine Instrumentenversion aus dem 8. Jahrhundert.

Mit 16 Jahren leitete er die Musikgruppe seines Gymnasiums ("Ibn Badis") und gewann in einem Musikwettbewerb zwischen den Gymnasien des Landes den ersten Preis.

Im Alter von 17 Jahren spielte er im professionellen Orchester "El Fergania", das vom renommierten Maestro des "Maluf", Mohamed Tahar Fergani geleitet wurde. Daneben studierte er bei Professor Kaddour Darsouni am Konservatorium von Constantine andalusisch-arabische Musik und "Maluf".

Mit 20 Jahren dann gründete er seine erste eigene Musikgruppe ("Le Rossignol") und spielte auf mehreren kulturellen Festivals in Algerien und Frankreich. Zu dieser Zeit hat er auch mit anderen berühmten Musikern (Benani, Bouda, Salim Fergani, Bentobal) gespielt.

Mit 24 besuchte er Berlin und machte die Bekanntschaft mit einer italienisch-neapolitanischen Musikgruppe, in der er dann als Percussionist spielte. Von der Gruppe wurde eine CD aufgenommen mit dem Titel "Raccalina und die Macaronis", aus einer bekannten Musikkomödie mit der berühmten Sängerin Rachelina und der Virtuosin Marga Behrent (bekannt als "Frau Motzki"), Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin seit den 20er Jahren.

Zurück in Constantine gründete er im darauf folgenden Jahr die Gruppe "El Bahja-Maluf".

Drei Jahre später, mit 28, kehrte er zurück nach Berlin. Er lehrte Musik an der Hermann Boddin Schule und komponierte ein Lied in 6 Sprachen ("Hermann Boddin"), das die Schüler bei besonderen Anlässen zur Ehre ihrer Schule singen. Nebenbei machte er auf mehreren Konzerten auf verschiedenen Bühnen den "Maluf" zum ersten Mal in Deutschland bekannt und engagierte sich in der andalusisch-arabischen Gruppe "El Hambra" (Flamenco, spanische, andalusische und arabische Musik).

Mit 31 Jahren dann gründete er zusammen mit Maria-José aus Granada und Miloud Messabih aus Oran (Algerien) seine eigene multikulturelle Musikgruppe. Sie ist in Deutschland unter dem Namen "El Andarab" bekannt und spielt eine Mischung von arabo-andalusischer Musik, von Flamenco und spanisch-algerischer Musik.

Lamine Belaala schrieb und komponierte mehrere Lieder, unter anderem das berühmte Lied "El-Djazair": Bei diesen Kompositionen spielt er die arabische Laute des 8ten Jahrhunderts, sowie Geige, Gitarre und Gesang.  

Maria José Garcia 

Maria bringt das Temperament Spaniens in die Gruppe. Ihr Gitarrenspiel aber besonders ihr Gesang der gelegentlich gepaart mit Lamine zu genießen ist, verleiht dem Sound des Trios die feurige Dynamik. Sie liebt das Multikulturelle, so hört man sie manchmal sogar nicht nur auf spanisch sondern auch auf arabisch singen und lernt zur Zeit etwa 5 Sprachen gleichzeitig:)

Miloud 

Miloud ergänzt die Gruppe hervorragend. Ob auf der Geige oder der Darabukka, er findet immer eine passende Melodie und den passenden Rhythmus. 

 

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